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Freitag, 5. Oktober 2018

Alle Onlinedienste von Adobe Reader DC deaktivieren (Disable all Adobe Reader DC onlineservices)

Um alle Online-Dienste von Adobe Reader zu deaktivieren, kann man das entweder über den Adobe Reader DC Customization Wizard machen, oder aber per Registry eintragen. Entweder man pflegt die Keys händisch ein oder führt eine *.reg-Datei mit folgendem Inhalt aus.
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To disable all adobe reader DC online services you have the choice to use Reader DC Customization Wizard for a MSI installation or you can enter the regkeys manually. Alternatively you can run a *.reg-file with the following content:


Windows Registry Editor Version 5.00

[HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Policies\Adobe\Acrobat Reader\DC\FeatureLockDown]
"bAcroSuppressUpsell"=dword:00000001

[HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Policies\Adobe\Acrobat Reader\DC\FeatureLockDown\cCloud]
"bAdobeSendPluginToggle"=dword:00000001

[HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Policies\Adobe\Acrobat Reader\DC\FeatureLockDown\cServices]
"bToggleAdobeDocumentServices"=dword:00000001
"bToggleAdobeSign"=dword:00000001
"bTogglePrefsSync"=dword:00000001
"bToggleSendAndTrack"=dword:00000001
"bToggleWebConnectors"=dword:00000001
"bDisableSharePointFeatures"=dword:00000001

Die Reg-Datei kannst auch hier herunterladen, dafür benötigst man allerdings Admin-Rechte. Sollten Dienste deaktiviert werden, die du nicht deaktivieren wolltest, kannst du die Reg-Keys aus dem Eintrag hier auch einfach wieder löschen. Mehr Infos zu den Registry-Einträgen gibts auf der zugehörigen Adobe-Seite: https://www.adobe.com/devnet-docs/acrobatetk/tools/Wizard/WizardDC/online.html
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You can download the Reg-File here, you'll need adminrights for do this. If you're running into problems with this keys, feel free to delete the keys obove.
Find more informations on the adobe site: https://www.adobe.com/devnet-docs/acrobatetk/tools/Wizard/WizardDC/online.html

Donnerstag, 14. Juni 2012

Scriptbasierte Auswertung der aktuellen Flash-Version

Folgende Herausforderung stellte sich mir:

Ich verteile via GPO in der Domäne die akutellsten Versionen der Flash ActiveX-Komponente und der Pluginversion in MSI-Form. Beide finden sich hier zum Download.
Von Zeit zu Zeit bemerke ich aber Clients, die aus diversen Gründen keine aktuellen Versionen mehr beziehen, die Installation schlägt meist fehl, was man im Eventlog ("Error 1603 - Schwerwiegender Fehler bei der Installation", na vielen Dank Microsoft) nachlesen kann. Dies erfordert oft eine komplette Deinstallation, teilweise sogar mit dem FixIt-Tool von Microsoft.

Wie finde ich aber heraus, welche Clients Probleme mit der Flashinstallation haben?

Lösung:
Seit ein paar Versionen (welche genau kann ich leider nicht beantworten, einfach mal prüfen) wird in der Registry folgender Wert angelegt:
HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Macromedia\FlashPlayerActiveX
bzw.
HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Macromedia\FlashPlayerPlugin
Hierin enthalten ist der REG_SZ mit dem Namen "Version" welcher die gesuchte Information enthält.

Dieser ist auszulesen, bei Nichtbestehen ist dies zu ignorieren. Bewertet werden müssen beide Versionen, da diese auch getrennt installiert werden müssen/können.

Ich habe jetzt im NETLOGON-Ordner der Domäne eine Batch abgelegt, welche im Anmeldescript mit "start /wait CheckFlashVersion.bat" aufgerufen wird. Benötigt wird folgendes:

  • eine Domäne mit einem SYSVOL-Ordner, in welchem die Anmeldescripts liegen und das Prüfscript ebenfalls abgelegt werden kann
  • GPOs die die Software bereitstellen und somit einen Share, den die User lesen dürfen und der die Installationsdateien bereithält
  • darin eine Datei namens "CurrentVersion.txt", welche die aktuell verteilte Version enthält (zum jetzigen Zeitpunkt z. B. "11.3.300.257", dies muss manuell gepflegt werden!)
  • und zuletzt noch einen Ordner/Share, auf dem die Domänenbenutzer Schreibzugriff haben, um ihre Log-Dateien abzulegen.

Nachdem mit "start /wait" beim ursprünglichen Anmeldescript der Flashchecker aufgerufen wurde, vergleicht dieser nun anhand der "CurrentVersion.txt", ob diese mit den Inhalten aus der Registry übereinstimmt. Sollte eine Variante (ActiveX oder Plugin), so ignoriert der Flashchecker dies. Tritt eine Unregelmässigkeit auf, so wird eine Textdatei mit den Versionen in den öffentlichen Share geschrieben und als "Computername.txt" betitelt, wem dies nicht reicht, der aus den %computername%.txt gerne noch etwas wie %userdnsdomain%-%computername%.txt machen. Das Script wird anschließend bei jeder Anmeldung des Benutzers am Client aufgerufen. Die Installation der Software geschieht i. d. R. davor, zumindest bei computerabhängigen Zuweisungen, nämlich wenn der Computer noch nicht in der Anmeldemaske steht und "Computereinstellungen werden geladen" ausgibt. Unter XP konnte man die Installation sogar noch live mitverfolgen.

Läuft das Script ohne Fehler durch, prüft es noch, ob es ggf. vom letzten Mal noch eine Textdatei im Share liegen hat und löscht diese. Gibt es Probleme mit den Versionen, entfällt dieser Schritt selbstveständlich.

Fazit: Viel Geschreibe, wenig Sinn. Das Script läuft bei jeder Anmeldung und vergleicht die Registrywerte mit denen vom Admin und schreibt im Problemfall eine Textdatei.

Intelligenter ist das Script leider noch nicht. Denkbar wäre, eine Deinstallation der alten Version zu versuchen, was jedoch die GUID des Uninstallers erfordert, welche man unter "HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Uninstall" finden kann. Eine praktikable Lösung, dort den richtigen Wert auszulesen, ist mir jedoch noch nicht eingefallen, außer dass man ggf. eine CSV erstellt, in der zu jeder veröffentlichten Version auch die entsprechende GUID mitliefert und anschließend mit "msiexec.exe /qn /x{GUID}" die vorhandene Version entfernt. Erfahrungsgemäß hilft in den Problemfällen, in denen das einfache Überspielen der Flash-Version fehlschlägt jedoch dieser Uninstall nicht weiter, sondern nur noch oben erwähntes FixIt-Tool, manchmal aber auch die Uninstaller von Adobe.

(Zip-Datei enthält Batch)

So far

Snaker

Dienstag, 18. Oktober 2011

GPO um Desktopsymbole unter Windows 7 einzublenden

Um unter Windows 7 Icons wie "Computer", "Systemsteuerung" oder "Netzwerk" einzublenden, gehört nicht viel. Ein Rechtsklick auf den Destkop > Anpassen > links oben "Desktopsymbole ändern" und schon ist man im richtigen Menü. Wer als Admin diese Einstellung jedoch per Gruppenrichtlinie auf seinen Windows 7 Rechnern verteilen bzw. erzwingen möchte, tut sich schwer, denn bislang hat Microsoft dafür noch keine eigene GPO vorgesehen.

Allerdings kann man sich wie so oft über einen Registrykey behelfen. Nach dem Anlegen einer neuen Richtlinie bzw. dem öffnen einer bestehenden navigiert man zu "Benutzerkonfiguration" > Einstellungen > Windows-Einstellungen > Registrierung und fügt nun folgende DWORD-Werte ein:

Rechtsklick auf "Registrierung" > neues Registrierungselement. Als Aktion kann man jetzt "Erstellen" verwenden, Strukturpfad ist HKEY_CURRENT_USER, und den Schlüsselpfad wählt man über den ...-Button aus:

HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Explorer\
HideDesktopIcons\NewStartPanel

Werttyp ist "REG_DWORD" und Wertdaten immer 0 für die Anzeige bzw. 1 für das Ausblenden. Die Namen sind wie folgt betitelt:

> Computer (ehm. Arbeitsplatz)
{20D04FE0-3AEA-1069-A2D8-08002B30309D}

> Systemsteuerung
{5399E694-6CE5-4D6C-8FCE-1D8870FDCBA0}

> Benutzerdaten (ehm. Eigene Dateien)
{59031a47-3f72-44a7-89c5-5595fe6b30ee}

> Papierkorb
{645FF040-5081-101B-9F08-00AA002F954E}

> Netzwerk (ehm. Netzwerkumgebung)
{F02C1A0D-BE21-4350-88B0-7367FC96EF3C}

Diese GPO entsprechend verteilen und man spart sich den Klick ins Startmenü. Diese GPO dürfte meines Wissens nach nur unter Windows 7 greifen, für Windows XP sollte es sperate Wege geben.