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Montag, 20. Mai 2019

Adobe Reader DC hinterlässt falschen Fensterfokus nach dem Schließen

Bei Adobe Reader DC springt der Fensterfokus nicht wieder zum dahinterliegenden Programm/Dokument zurück, sobald man Reader beendet. Z. B. öffnet man ein Notepad-Fenster und anschließend ein PDF mit Adobe Reader DC, liegt das das PDF-Fenster direkt eine Ebene über dem Notepad. Schließt man Adobe Reader nun, sollte der Fensterfokus wieder zum Notepad zurückspringen und man sollte dort direkt weitertippen können, jedoch funktioniert das nicht. Es war für mich nicht auszumachen, wo der Fokus landet, auf jeden Fall nicht im Notepad.
Testet man dagegen dieses Vorgehen z. B. mit Excel statt Reader, funktioniert alles wie erwartet.

Nachdem ich im Netz nichts dazu finden konnte, habe ich eine Einstellung ausprobiert und diese war es am Ende auch, die mir die gewünschte Funktion zurückbrachte:

Im Adobe Reader DC (wir verwenden gerade 2019.012.20034) mit Strg + K in die Einstellungen > Sicherheit (erweitert) > Haken entfernen bei "In AppContainer ausführen". Die folgende Meldung wegklicken und Adobe Reader neustarten. Das hat hier das Problem behoben. 

Mehr zum AppContainer findet man bei Adobe hier und auch wie man die Einstellung unternehmensweit An, Aus und Sperren kann. Da AppContainer von Adobe als Sicherheitsfeature an den Mann gebracht wird, sei bitte der Leser gewarnt, dass er mit dem Deaktivieren des AppContainers vermutlich seinen Adobe Reader etwas anfälliger macht.


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English short version:
There seems to be a problem regarding Adobe Reader DC (we ar using 2019.012.20034) which prevents the program in the focus-layer behind an open PDF to get the focus again after Reader is closed.

To test this try to close every other program and open only notepad. Then open a PDF with Adobe Reader DC. Reader is now in front of notepad and by closing Reader the focus should return to notepad. Without any clicking I should be able to type within notepad. But the focus is anywhere else but not on the notepad window.

I wasn't able to find anybody with the same problem on the net so I decided to try it by myself. Luckily the first option was the right one.

To resolve the problem go to Reader setting (Ctrl + K) and choose "Security (extended)" on the right side. Uncheck the AppContainer-checkbox and save your settings. Restart Adobe Reader and your problem should be solved.

Please find more information about "AppContainer" here and remember that this feature is here to make your reader safer and by disabling it your application could be more "vulnerable".

Freitag, 5. Oktober 2018

Alle Onlinedienste von Adobe Reader DC deaktivieren (Disable all Adobe Reader DC onlineservices)

Um alle Online-Dienste von Adobe Reader zu deaktivieren, kann man das entweder über den Adobe Reader DC Customization Wizard machen, oder aber per Registry eintragen. Entweder man pflegt die Keys händisch ein oder führt eine *.reg-Datei mit folgendem Inhalt aus.
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To disable all adobe reader DC online services you have the choice to use Reader DC Customization Wizard for a MSI installation or you can enter the regkeys manually. Alternatively you can run a *.reg-file with the following content:


Windows Registry Editor Version 5.00

[HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Policies\Adobe\Acrobat Reader\DC\FeatureLockDown]
"bAcroSuppressUpsell"=dword:00000001

[HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Policies\Adobe\Acrobat Reader\DC\FeatureLockDown\cCloud]
"bAdobeSendPluginToggle"=dword:00000001

[HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Policies\Adobe\Acrobat Reader\DC\FeatureLockDown\cServices]
"bToggleAdobeDocumentServices"=dword:00000001
"bToggleAdobeSign"=dword:00000001
"bTogglePrefsSync"=dword:00000001
"bToggleSendAndTrack"=dword:00000001
"bToggleWebConnectors"=dword:00000001
"bDisableSharePointFeatures"=dword:00000001

Die Reg-Datei kannst auch hier herunterladen, dafür benötigst man allerdings Admin-Rechte. Sollten Dienste deaktiviert werden, die du nicht deaktivieren wolltest, kannst du die Reg-Keys aus dem Eintrag hier auch einfach wieder löschen. Mehr Infos zu den Registry-Einträgen gibts auf der zugehörigen Adobe-Seite: https://www.adobe.com/devnet-docs/acrobatetk/tools/Wizard/WizardDC/online.html
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You can download the Reg-File here, you'll need adminrights for do this. If you're running into problems with this keys, feel free to delete the keys obove.
Find more informations on the adobe site: https://www.adobe.com/devnet-docs/acrobatetk/tools/Wizard/WizardDC/online.html

Donnerstag, 14. Juni 2012

Scriptbasierte Auswertung der aktuellen Flash-Version

Folgende Herausforderung stellte sich mir:

Ich verteile via GPO in der Domäne die akutellsten Versionen der Flash ActiveX-Komponente und der Pluginversion in MSI-Form. Beide finden sich hier zum Download.
Von Zeit zu Zeit bemerke ich aber Clients, die aus diversen Gründen keine aktuellen Versionen mehr beziehen, die Installation schlägt meist fehl, was man im Eventlog ("Error 1603 - Schwerwiegender Fehler bei der Installation", na vielen Dank Microsoft) nachlesen kann. Dies erfordert oft eine komplette Deinstallation, teilweise sogar mit dem FixIt-Tool von Microsoft.

Wie finde ich aber heraus, welche Clients Probleme mit der Flashinstallation haben?

Lösung:
Seit ein paar Versionen (welche genau kann ich leider nicht beantworten, einfach mal prüfen) wird in der Registry folgender Wert angelegt:
HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Macromedia\FlashPlayerActiveX
bzw.
HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Macromedia\FlashPlayerPlugin
Hierin enthalten ist der REG_SZ mit dem Namen "Version" welcher die gesuchte Information enthält.

Dieser ist auszulesen, bei Nichtbestehen ist dies zu ignorieren. Bewertet werden müssen beide Versionen, da diese auch getrennt installiert werden müssen/können.

Ich habe jetzt im NETLOGON-Ordner der Domäne eine Batch abgelegt, welche im Anmeldescript mit "start /wait CheckFlashVersion.bat" aufgerufen wird. Benötigt wird folgendes:

  • eine Domäne mit einem SYSVOL-Ordner, in welchem die Anmeldescripts liegen und das Prüfscript ebenfalls abgelegt werden kann
  • GPOs die die Software bereitstellen und somit einen Share, den die User lesen dürfen und der die Installationsdateien bereithält
  • darin eine Datei namens "CurrentVersion.txt", welche die aktuell verteilte Version enthält (zum jetzigen Zeitpunkt z. B. "11.3.300.257", dies muss manuell gepflegt werden!)
  • und zuletzt noch einen Ordner/Share, auf dem die Domänenbenutzer Schreibzugriff haben, um ihre Log-Dateien abzulegen.

Nachdem mit "start /wait" beim ursprünglichen Anmeldescript der Flashchecker aufgerufen wurde, vergleicht dieser nun anhand der "CurrentVersion.txt", ob diese mit den Inhalten aus der Registry übereinstimmt. Sollte eine Variante (ActiveX oder Plugin), so ignoriert der Flashchecker dies. Tritt eine Unregelmässigkeit auf, so wird eine Textdatei mit den Versionen in den öffentlichen Share geschrieben und als "Computername.txt" betitelt, wem dies nicht reicht, der aus den %computername%.txt gerne noch etwas wie %userdnsdomain%-%computername%.txt machen. Das Script wird anschließend bei jeder Anmeldung des Benutzers am Client aufgerufen. Die Installation der Software geschieht i. d. R. davor, zumindest bei computerabhängigen Zuweisungen, nämlich wenn der Computer noch nicht in der Anmeldemaske steht und "Computereinstellungen werden geladen" ausgibt. Unter XP konnte man die Installation sogar noch live mitverfolgen.

Läuft das Script ohne Fehler durch, prüft es noch, ob es ggf. vom letzten Mal noch eine Textdatei im Share liegen hat und löscht diese. Gibt es Probleme mit den Versionen, entfällt dieser Schritt selbstveständlich.

Fazit: Viel Geschreibe, wenig Sinn. Das Script läuft bei jeder Anmeldung und vergleicht die Registrywerte mit denen vom Admin und schreibt im Problemfall eine Textdatei.

Intelligenter ist das Script leider noch nicht. Denkbar wäre, eine Deinstallation der alten Version zu versuchen, was jedoch die GUID des Uninstallers erfordert, welche man unter "HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Uninstall" finden kann. Eine praktikable Lösung, dort den richtigen Wert auszulesen, ist mir jedoch noch nicht eingefallen, außer dass man ggf. eine CSV erstellt, in der zu jeder veröffentlichten Version auch die entsprechende GUID mitliefert und anschließend mit "msiexec.exe /qn /x{GUID}" die vorhandene Version entfernt. Erfahrungsgemäß hilft in den Problemfällen, in denen das einfache Überspielen der Flash-Version fehlschlägt jedoch dieser Uninstall nicht weiter, sondern nur noch oben erwähntes FixIt-Tool, manchmal aber auch die Uninstaller von Adobe.

(Zip-Datei enthält Batch)

So far

Snaker